Der Plan in der Hand muss der aktuelle sein
Forma Build verbindet Planstand, Rückfrage und Tagesbericht in einem Projekt
Auf der Baustelle entscheidet nicht die Planungsqualität, sondern die Aktualität: Ein Ausdruck von vorletzter Woche kostet mehr als eine fehlende Detailzeichnung. Autodesk Forma Build macht den Projektraum, in dem die Planung ohnehin liegt, vor Ort auf dem Tablet verfügbar – Pläne, Markierungen, Informationsanfragen, Formulare und Protokolle auf derselben Datenbasis und unter derselben Rechteverwaltung.
In dieser Session zeigen wir, wie ein Versionssatz aus dem Datenmanagement zur Planliste auf der Baustelle wird, wie aus einer Markierung im Plan eine Informationsanfrage mit Frist und Zuständigkeit entsteht und wie Wochenbericht und Arbeitsprotokoll im selben Projekt bleiben. Der Rückweg über Foto, Mail und Telefonnotiz entfällt.
Aus unserer Webcast-Reihe, aufgezeichnet am 7. August 2026 · Christopher Antonowitsch · 26:31 min
Build ist das Baustellenende einer durchgehenden Kette
Forma ist als Plattform über den gesamten Projektlebenszyklus angelegt – Entwickeln, Planen, Bauen, Betreiben bis zum Rückbau; Build besetzt darin die Ausführungsphase und lebt davon, dass die Phasen davor auf denselben Daten arbeiten: Dokumentenverwaltung, Zusammenarbeit zwischen den Gewerken und die Rechteverteilung, die festlegt, wer welche Inhalte sieht. Im Video ab 0:32
Zwei Randbedingungen tragen den Einsatz vor Ort: Die Oberfläche läuft auch mobil auf dem Tablet, und weder Speicherplatz noch Projektanzahl sind begrenzt. Im Video ab 2:38
Die Datenbasis entscheidet, was auf der Baustelle ankommt
Unter Build liegt das Forma Data Management mit Versionierung, Revision und Prüf- und Genehmigungsprozessen. Die Planliste in Build speist sich aus denselben Ordnern, in denen die Planung ihre Dateien ablegt – es wird nichts kopiert, sondern auf den freigegebenen Stand zugegriffen. Im Video ab 3:11
Beim Hinzufügen wird ein Versionssatz gewählt oder neu angelegt, dann liest das System die Pläne ein und zieht Plannummer und Plantitel automatisch aus dem Plankopf; wo die Erkennung scheitert, lässt sich der Titelbereich nachträglich zuweisen. Nach dem Publizieren stehen alter und neuer Satz nebeneinander und lassen sich vergleichen. Eine Grenze ist zu beachten: Als Pläne kommen Revit-Pläne und PDF infrage, DWG nicht. Im Video ab 8:29
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Olav Sosath
Fachbereichsleitung Architektur, Bauwesen & Konstruktion (AEC) · Contelos GmbH
BIM scheitert selten an der Software. Es scheitert daran, dass niemand festgelegt hat, wer wann was liefert.
Aus der Markierung wird eine Informationsanfrage
Im geöffneten Plan lässt sich zoomen, umschalten und messen – etwa der lichte Abstand bis zur nächsten Wand. Markierungen entstehen mit Wolken, Rechtecken, Freihandzeichnung und Textfeldern, sind in Farbe, Rahmenstil und Deckkraft gestaltbar und zunächst privat; erst mit dem Publizieren werden sie für andere Projektbeteiligte sichtbar. Im Video ab 13:01
An eine Markierung lassen sich Referenzen hängen – ein anderer Plan oder eine Informationsanfrage, im Bauwesen als RFI geläufig. Sie trägt Titel, Frist, Standort, die Frage selbst und eine Vorgabe, in welcher Form die Antwort erwartet wird; Kosten- und Terminwirkung, Priorität, Disziplin und Kategorie machen sie auswertbar. Im Video ab 14:46
Der Vorgang bleibt am Plan hängen
Die angelegte Anfrage bleibt an ihrer Markierung sichtbar, mit Beauftragtem, Status und Fälligkeit, und lässt sich von dort weiter referenzieren. Für die Übermittlung zur Prüfung braucht es allerdings einen vorher definierten Ablauf mit benannten Prüfern – sonst bleibt die Anfrage im Entwurf stehen. Im Video ab 17:16
Daneben stehen Aufgaben mit ID, Status und Fundstelle, der Vergleich zweier Planstände und Spezifikationen als Vorgaben zu Benennung und Handhabung. Das Tagesgeschäft decken Formulare ab: Der Wochenbericht führt Arbeitsprotokoll, Personal, Material und Anmerkungen zusammen, mit Unterschrift und CSV-Export. Fotos vom Tablet und Besprechungsprotokolle liegen im selben Projekt. Im Video ab 19:14
Forma Build lohnt sich dort, wo Planung und Ausführung heute über getrennte Wege kommunizieren – und es steht und fällt mit einer sauberen Datenhaltung davor. Wir schauen uns Ihre Projektstruktur gern an. Die Ablage dahinter erklärt Teil 1 der Reihe, Der gemeinsame Datenraum in der Forma Industry Cloud, die Modellkoordination Teil 2, Vom Common Data Environment zum Vergleichsmodell.
Themen: Architektur, Bauwesen & Konstruktion · Datenmanagement · Zusammenarbeit · Forma
Fachbereich: Architektur, Bauwesen & Konstruktion
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