Building Information Modeling
BIM ist keine Software, die man kauft, sondern eine Arbeitsweise, auf die man sich einigt. Das Fachmodell ersetzt den Plansatz als führendes Dokument, Bauteile tragen ihre Eigenschaften mit sich, und alle Beteiligten arbeiten auf einem gemeinsamen Datenstand statt auf dem jeweils zuletzt per Mail verschickten PDF.
Damit das im Projekt trägt, braucht es mehr als Revit-Kenntnisse. Es braucht geklärte Auftraggeber-Informationsanforderungen, einen BIM-Abwicklungsplan, der festlegt wer wann was liefert, eine gemeinsame Datenumgebung (CDE) mit gelebtem Freigabe-Workflow und einen Austauschweg über IFC und BCF, der auch dann funktioniert, wenn Ihre Projektpartner mit anderer Software planen.
Genau an diesen Stellen setzen wir an: Wir klären mit Ihnen, welche Modellinhalte Ihre Projekte tatsächlich brauchen, richten die Umgebung dafür ein und qualifizieren Ihr Team. Die Zertifikatskurse nach buildingSMART Professional Certification führen wir gemeinsam mit focus:BIM durch – von den Grundlagen bis zur Koordinationsrolle.
Whitepaper: Die gemeinsame Datenumgebung in der Autodesk-Cloud
Die meisten BIM-Projekte scheitern nicht am Modell, sondern am Datenaustausch drumherum: veraltete Planstände, doppelte Ablagen, unklare Freigaben. Unser Whitepaper zeigt, wie eine gemeinsame Datenumgebung (CDE) das auflöst – und worauf Sie bei der Einführung achten sollten.
Aus dem Inhalt:
- Warum eine CDE: Ein Ablageort mit definierten Status statt Planstände in fünf Postfächern.
- Zusammenarbeit über Bürogrenzen: Wie externe Fachplaner eingebunden werden, ohne Ihre Daten aus der Hand zu geben.
- Ein Zentralmodell: Wie Fachmodelle zusammengeführt und Kollisionen gefunden werden, bevor sie auf der Baustelle auftauchen.
- Voraussetzungen: Was an Rollen, Rechten und Ordnerstruktur vorher geklärt sein muss.
Fragen zu diesem Thema?
Olav Sosath
Fachbereichsleitung Architektur, Bauwesen & Konstruktion (AEC) · Contelos GmbH
BIM scheitert selten an der Software. Es scheitert daran, dass niemand festgelegt hat, wer wann was liefert.
Der Umstieg lohnt sich – wenn er in der richtigen Reihenfolge passiert
Wer BIM einführt, ändert nicht nur das Werkzeug, sondern die Art, wie im Büro Entscheidungen dokumentiert werden. Das ist der Grund, warum Einführungen scheitern, die mit einer Lizenzbestellung beginnen – und der Grund, warum wir mit einer Bestandsaufnahme beginnen.
Ein typischer Weg sieht so aus:
- Standortbestimmung: Welche Projekte fordern BIM bereits? Was liefern Ihre Auftraggeber, was erwarten sie zurück?
- Pilotprojekt: Ein überschaubares Vorhaben komplett modellbasiert – mit uns als Rückendeckung, statt am größten Auftrag zu üben.
- Vorlagen und Familien: Projektvorlage, Bauteilbibliothek und Attributsatz so aufgesetzt, dass Ihre Leistungsphasen abgebildet sind.
- Qualifizierung: Grundlagen für alle, Vertiefung für die, die Familien bauen oder koordinieren, Zertifikat für die BIM-Rollen.
- Regelbetrieb: Datenumgebung, Freigaben und Kollisionsprüfung als fester Bestandteil des Projektablaufs.
Wo Sie in dieser Reihenfolge stehen, finden wir in einem Gespräch schneller heraus als in jedem Fragebogen.
Training & Weiterbildung
Schulungen für den BIM-Einstieg
Die buildingSMART-zertifizierten PCert-Kurse führen wir gemeinsam mit focus:BIM durch – dazu die Werkzeuge, mit denen BIM im Projekt tatsächlich stattfindet.
Demnächst Die nächsten freien Termine
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Grundlagentraining Revit für Architektur oder Ingenieurbau: Projekte aufbauen, Bauteile modellieren, Familien nutzen, Pläne erstellen.
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buildingSMART Professional Certification / Foundation (Basis): BIM-Grundlagen, Normen, Zusammenarbeit (IFC, BCF, CDE) & optionaler buildingSMART-Prüfung.
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