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Forma Building Design und Revit als Connected Client

Forma Building Design und Revit als Connected Client

Autodesk hat im April drei Neuerungen für das AEC-Portfolio vorgestellt, die zusammengehören: Forma Building Design als Werkzeug für die schematische Entwurfsphase, Revit als ersten „Forma Connected Client" für den Datenaustausch ohne Datei-Export und den Autodesk Assistant als KI-Unterstützung direkt in Revit.

Für Revit- und AEC-Collection-Abonnenten ist der wichtigste Punkt: Forma Building Design ist im Abonnement enthalten und ab sofort verfügbar. Dazu kommen Forma Site Design, Forma Board und Forma Data Management Essentials, die alle Revit-Abonnenten ohne Zusatzkosten erhalten.

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Forma Building Design: Varianten statt Rekonstruktion

Das Problem, das Autodesk adressiert, kennt jedes Büro: Die wichtigsten Entscheidungen fallen im Vorentwurf, aber die Werkzeuge dafür stammen aus späteren Leistungsphasen. Variantenstudien dauern, und was früh entschieden wurde, muss später im Modell neu aufgebaut werden.

Forma Building Design setzt am realen Standort an. Grundstück und Rahmenbedingungen werden festgelegt, darauf entstehen mehrere Gebäudeoptionen. Fassaden, Grundrisse und Einheiten werden automatisiert angelegt und bearbeitet. Tageslicht, Sonnenstunden und CO₂-Bilanz lassen sich direkt im Modell auswerten, für die Klimawirkung steht Forma Carbon Insights jetzt in Forma Building Design und in Revit bereit.

Steht die Entwurfsrichtung, übergibt Forma das Projekt als georeferenziertes, natives Revit-Modell mit Standortkontext und Gebäudeelementen. Die Arbeitsteilung ist bewusst: Forma für Exploration und Entscheidung, Revit für Ausarbeitung und Dokumentation.

Revit als erster Forma Connected Client

„Connected Client" ist Autodesks Begriff für eine tiefere Verbindung zwischen Desktop-Anwendung und der Forma Industry Cloud. Revit macht den Anfang, zunächst als Tech Preview. Daten aus Forma Site Design und Forma Building Design gehen ohne manuellen Export nach Revit, Kontextdaten aus dem Forma Data Marketplace lassen sich einbinden, Umweltanalysen laufen direkt in Revit. Weitere Desktop-Produkte sollen in den kommenden Monaten folgen.

Zwei Änderungen am Abonnement sind dabei leicht zu übersehen:

  • Forma Data Management Essentials gibt es jetzt auch für Einzel-Abonnements von AutoCAD, Revit und Civil 3D. Das ist ein kostenfreier Einstieg in gemeinsame, stets aktuelle Projektdaten, auch für Teams, die bisher rein auf dem Desktop arbeiten.
  • Forma Board ist in Forma Data Management und in den Essentials enthalten. KI-gestütztes Rendering aus Skizzen und Bildern hat Autodesk dafür angekündigt, aber noch nicht ausgeliefert.

Autodesk Assistant in Revit, Neues in AutoCAD und Civil 3D

Der Autodesk Assistant steht ab sofort in Revit zur Verfügung. Er arbeitet mit dem konkreten Modell und Workflow, beantwortet Fragen und kann Aufgaben ausführen, auch über Produktgrenzen hinweg. In AutoCAD, Civil 3D und InfoWater Pro läuft er als Tech Preview.

Außerdem aus der Meldung:

  • AutoCAD Checkout in Forma Data Management: Statt die ganze DWG zu sperren, reserviert ein Anwender nur die Geometrie, die er bearbeitet, und führt die Änderung anschließend in die zentrale Datei zurück.
  • Civil 3D: Die Horizontal Regression Analysis nutzt jetzt vortrainierte ML-Erkennung für konsistente Trassierungsergebnisse.
  • Wasserwirtschaft: Esri wird GIS-System of Record für Info360 Asset und Info360 Insight. In InfoWorks ICM führt Network Design Netzplanung und Analyse für Regen- und Abwassernetze in einem Workflow zusammen.

Was das für Ihr Büro bedeutet

Prüfen Sie Ihren Autodesk Account. Wer Revit oder die AEC Collection abonniert hat, findet dort jetzt Forma Building Design, Site Design, Board und Data Management Essentials. Das ist bereits bezahlt und liegt oft ungenutzt.

Tech Preview heißt: ausprobieren, nicht produktiv setzen. Die Revit-Anbindung und der Assistant in AutoCAD und Civil 3D sind Vorschauen. Testen Sie sie an einem Nebenprojekt, bevor sie in laufende Planungen einziehen.

Der Vorentwurf ist der Hebel. Wenn Ihre Varianten heute in Revit oder in Fremdwerkzeugen entstehen und später nachgebaut werden, ist Forma Building Design der Ansatzpunkt. Wie die Forma Industry Cloud aufgebaut ist und wo Design Collaboration und Build ansetzen, zeigen unsere drei Fachbeiträge aus der Webcastreihe.

Fachbeitrag: Forma Industry Cloud

Quelle

Autodesk-Pressemeldung vom 8. April 2026 →

Titelbild: Sonnenstunden-Analyse in Forma Building Design. Bild: Autodesk.

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