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Autodesk Informed Design: Bauprodukte aus Inventor direkt in Revit planen

Autodesk Informed Design: Bauprodukte aus Inventor direkt in Revit planen

Mit Informed Design hat Autodesk eine Cloud-Lösung vorgestellt, die Planung und Fertigung im Bauwesen verbindet. Hersteller definieren in Inventor konfigurierbare, herstellbare Bauprodukte. Architekten setzen diese Produkte in Revit ein und passen sie innerhalb der Herstellervorgaben an. Was im Modell steht, ist damit auch baubar.

Autodesk nennt das industrialisiertes Bauen: Fertigungsprinzipien im Bauwesen nutzbar machen. Beide Add-ins sind weltweit kostenlos, für Revit 2024 und Inventor 2024.

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Zwei Add-ins, eine Kette

Informed Design für Revit richtet sich an Planer:

  • Produktvorlagen bringen Details auf Fertigungsebene in die Konstruktionsdatei.
  • Anpassung an das jeweilige Gebäude, immer innerhalb der Herstellerspezifikation.
  • Entwurfsentscheidungen sind umsetzbar, Projektrisiko und Nachbesserung sinken.

Informed Design für Inventor richtet sich an Produktmanager und Ingenieure beim Hersteller:

  • Parametrische Modelle der Bauprodukte, von denen nur konforme Versionen verwendet werden.
  • BIM-Inhalte definieren, die Projektanforderungen und Industriestandards erfüllen.
  • Produktdokumentation im Maßstab erzeugen, mit den für die Fertigung nötigen Ergebnissen.

Wer es schon nutzt

Green Canopy NODE, ein Bautechnologie-Unternehmen für seriellen Wohnungsbau, hat die Vorabversionen für Revit und Inventor eingesetzt. Benjamin Hall, Senior Product Manager, beschreibt den Effekt so: Das Entwerfen mit Rücksicht auf Vorgaben schränke die Kreativität nicht ein, sondern liefere Optionen, von denen man wisse, dass sie umsetzbar sind.

Die Marktforscher von IDC sehen in Informed Design einen vernetzten, bidirektionalen digitalen roten Faden zwischen Anlagenplanung und BIM-Prozess, der die Zusammenarbeit mit Lieferanten vereinfacht.

Was das für Hersteller und Planer bedeutet

Das ist unsere Schnittstelle. Maschinenbau auf der einen, Bauwesen auf der anderen Seite, und dazwischen ein Produkt, das beide Welten kennt. Für Hersteller von Fassaden, Treppen, Modulen oder Gebäudetechnik, die in Inventor konstruieren und deren Kunden in Revit planen, ist Informed Design der direkteste Weg ins Modell des Architekten.

Für Hersteller heißt das: Die Produktlogik, die heute in Konfiguratoren, Excel-Regeln und Köpfen steckt, wird zum parametrischen Inventor-Modell mit Regeln. Das ist Arbeit, aber Arbeit, die sich mit jedem Projekt auszahlt.

Für Planer heißt das: weniger Rückfragen an den Hersteller, weniger Umplanung in der Ausführung. Wie modulares Konstruieren mit sauberen Stücklisten funktioniert, zeigt unser Fachbeitrag.

Fachbeitrag: Modular konstruieren

Quelle

Autodesk-Pressemeldung vom 7. Februar 2024 →

Titelbild: Keyvisual zu Autodesk Informed Design. Bild: Autodesk.

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