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Autodesk Docs jetzt mit Datenregion Deutschland

Autodesk Docs jetzt mit Datenregion Deutschland

Autodesk hat sein regionales Datenangebot um Deutschland, Großbritannien, Indien, Japan und Kanada erweitert. Kunden bestimmen damit, wo ihre Projektdaten liegen, wenn sie Autodesk Docs, BIM Collaborate oder BIM Collaborate Pro einsetzen. Bisher gab es die Wahl zwischen USA, Europäischer Union und Australien.

Für Sicherheit, Datenschutz, Ausfallsicherheit und Wiederherstellung gelten in der neuen Region dieselben Standards wie überall bei Autodesk. Neu ist allein die Wahlmöglichkeit beim Speicherort und bei der Verarbeitung.

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Warum der Speicherort über Aufträge entscheidet

Autodesk begründet den Schritt mit den Anforderungen an Datenhoheit, die in der Branche zunehmen. Für Deutschland heißt das laut Meldung: Regionale Datenstrukturen helfen, nationale und europäische Vorgaben wie die DSGVO zuverlässig einzuhalten, und öffnen den Weg zu Bauprojekten aus öffentlichen Ausschreibungen, bei denen der Speicherort Vergabekriterium ist.

Als Beispiel führt Autodesk den britischen Modulbauer REDS10 an, der ausschließlich für den öffentlichen Sektor arbeitet. Dort ist die Speicherung innerhalb der eigenen Gerichtsbarkeit keine Komfortfrage, sondern Voraussetzung für den Auftrag. Dieselbe Logik gilt für deutsche Büros und Bauunternehmen mit Kommunen, Ländern oder Bund als Auftraggeber.

Was die Datenregion abdeckt und was nicht

  • Enthalten: Autodesk Docs, BIM Collaborate und BIM Collaborate Pro, also das gemeinsame Datenumfeld und die Modellkoordination in der Cloud.
  • Gleich geblieben: Funktionsumfang, Sicherheitsstandards und Verfügbarkeit. Die Region ändert den Ort, nicht das Produkt.
  • Nicht Gegenstand der Meldung: Desktop-Produkte, Lizenzierung und Autodesk Account. Dort ändert sich nichts.

Autodesk ordnet die Erweiterung in seine Strategie ein, AECO-Fachleuten sichere, zugängliche und vernetzte Daten zu geben. Der State-of-Design-and-Make-Report 2025 nennt intelligentere Datenstrategien als einen zentralen Faktor für Wachstum.

Was das für Ihr Büro bedeutet

Die Standardantwort auf die Cloud-Frage ändert sich. Bisher hieß es „EU-Region", jetzt heißt es „Deutschland". Für Datenschutzbeauftragte und Vergabestellen ist das ein Unterschied, der Diskussionen verkürzt.

Laufende Projekte gesondert betrachten. Ob und wie bestehende Projektdaten in die neue Region wechseln, sagt die Meldung nicht. Für neue Projekte lässt sich die deutsche Region von Anfang an wählen, für laufende klären wir mit Ihnen den sinnvollen Weg.

Öffentliche Aufträge werden erreichbar. Wenn Ausschreibungen bisher an der Datenhaltung scheiterten, lohnt ein zweiter Blick. Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihre Docs-Umgebung die Anforderungen der Vergabe erfüllt.

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Quelle

Autodesk-Pressemeldung vom 30. Juni 2025 →

Titelbild: Die fünf neuen Datenregionen. Bild: Autodesk.

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