Stücklisten ins ERP – ohne Abtippen
Zwischen Konstruktion und ERP-System liegt in vielen Unternehmen ein Mensch mit zwei Bildschirmen. Links die Stückliste aus Vault, rechts die Erfassungsmaske im ERP, dazwischen Tastatur und Konzentration.
Das ist nicht nur langsam. Jeder Tippfehler in einer Artikelnummer landet unbemerkt in der Beschaffung, und jede Konstruktionsänderung erzeugt denselben Aufwand ein zweites Mal. Der Fehler fällt typischerweise erst auf, wenn das falsche Teil geliefert wird.
Für diesen Übergang gibt es zwei etablierte Wege – einen asynchronen und einen in Echtzeit. Welcher passt, hängt weniger an Vault als an Ihrem ERP-System und daran, wie eng die beiden Welten zusammenarbeiten sollen.
Der bewährte Weg: BOM-Veröffentlichung mit powerJobs
powerJobs exportiert Stücklistendaten aus Vault und stellt sie dem ERP-System zur Verfügung – asynchron, also zeitversetzt und im Hintergrund. Der Export läuft automatisiert ab, sobald eine Freigabe erfolgt ist; niemand muss ihn anstoßen.
Nach dem Export endet die Zuständigkeit von powerJobs. Ob die Daten korrekt übernommen werden, entscheidet das ERP-System. Dieser zweistufige Ablauf hat einen praktischen Vorteil: Er kommt ohne tiefe Eingriffe in das ERP aus und lässt sich auch dort einsetzen, wo eine Live-Anbindung aus Lizenz- oder Governance-Gründen nicht in Frage kommt.
Für viele Betriebe ist das der pragmatische Einstieg – deutlich besser als manuelle Erfassung, ohne ein ERP-Projekt daraus zu machen.
Fragen zur ERP-Anbindung?
Mathias Voigt
Fachbereichsleitung Maschinen- & Anlagenbau · Contelos GmbH
Die meisten Vault-Projekte scheitern nicht an der Software, sondern an Nummernkreisen, die vorher niemand festgelegt hat.
Der direkte Weg: Live-Verbindung mit powerGate
powerGate verbindet Vault und ERP in Echtzeit und in beide Richtungen. Die Konstruktion sieht direkt in Vault, ob eine Artikelnummer im ERP bereits existiert, ob ein Zukaufteil gepflegt ist und welche Daten dort hinterlegt sind – noch bevor die Stückliste übergeben wird.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Rückmeldung: Weist das ERP einen Datensatz zurück, erfährt das die Anwenderin sofort und im Vault-Dialog, nicht drei Tage später per Mail. Fehler werden damit dort korrigiert, wo sie entstanden sind.
Weil die Verbindung über eine definierte Schnittstellenschicht läuft, bleiben Datenqualität und Zuständigkeiten klar geregelt – auch bei großen Stücklisten und hoher Änderungsfrequenz.
Welcher der beiden Wege für Ihre ERP-Landschaft trägt, klären wir am besten an einer echten Baugruppe aus Ihrem Haus.
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